Senior Product Designer · Berlin

Komplexe Prozesse verstehen. Klare Produkte entwickeln.

Ich verbinde Nutzerbedürfnisse, Geschäftsziele und technische Anforderungen, um komplexe digitale Produkte einfach und intuitiv zu machen.

Illustration einer Designerin, die an einem Schreibtisch mit großem Monitor und Laptop an einer Dashboard-Oberfläche arbeitet.

Von Unsicherheit zu klaren Produktentscheidungen.

Ich verbinde Nutzerbedürfnisse, Business-Ziele und technische Machbarkeit. So entstehen klare Prioritäten, testbare Hypothesen und Produktentscheidungen, die sich begründen lassen.

  1. Problem verstehen

    Welches Problem ist wirklich relevant?

  2. Hypothesen bilden

    Was wissen wir – und was müssen wir noch lernen?

  3. Validieren

    Was testen wir, bevor wir investieren?

  4. Priorisieren

    Was erzeugt den größten Impact?

Mein Ansatz

Vom Problem zum klaren Produkt.

  1. Situation verstehen

    Zu Beginn kläre ich nicht, wie die Oberfläche aussehen soll. Ich untersuche, welche Aufgaben erledigt werden müssen, welche Rollen beteiligt sind und welche fachlichen oder technischen Abhängigkeiten bestehen.

    Typische Fragen

    • Was ist das eigentliche Ziel?
    • Wer trifft welche Entscheidung?
    • Welche Informationen werden benötigt?
    • Wo entstehen Wartezeiten?
    • Wo entstehen Fehler oder Unsicherheit?
  2. Reibung identifizieren

    Ich erkenne, wo Nutzer Zeit verlieren, unnötige Entscheidungen treffen oder zwischen unterschiedlichen Systemen und Informationen wechseln müssen.

    Typische Reibungspunkte

    • zu viele manuelle Schritte
    • unklare Verantwortlichkeiten
    • verstreute Informationen
    • fehlende Rückmeldung
    • komplexe Fachsprache
    • fehlende Transparenz bei KI-Ergebnissen
  3. Produktlogik entwickeln

    Aus der Analyse entwickle ich einen nachvollziehbaren Ablauf. Ich definiere, welche Schritte notwendig sind, welche Informationen wann angezeigt werden und welche Entscheidungen durch das System unterstützt werden können.

    Mögliche Outputs

    • Prozessmodell
    • Informationsarchitektur
    • User Flow
    • Interaction Model
    • Feature-Konzept
    • Prototyp
    • Zustände und Systemreaktionen
  4. Lösung validieren

    Ich mache Ideen früh sichtbar und testbar. Durch Prototypen, Reviews und Feedback erkenne ich, welche Annahmen funktionieren und wo Anpassungen notwendig sind.

  5. Skalierbar umsetzen

    Ich übersetze die validierte Lösung in Komponenten, Varianten, Zustände und Design Tokens. Gemeinsam mit Engineering kläre ich technische Machbarkeit und eine konsistente Umsetzung.

Berufliche Situationen

Wie ich komplexe Situationen löse

Unterschiedliche Branchen, dieselbe Aufgabe: komplexe Abläufe verstehen, Reibung erkennen und daraus eine umsetzbare Produktlogik entwickeln.

  1. Situation
    In einem KI-gestützten Publishing-Produkt mussten Nutzer Ziele definieren, Inhalte eingeben, Kanäle auswählen, Ergebnisse generieren und verschiedene Ausgaben überprüfen.
    Problem
    Ohne klare Struktur konnten zu viele Entscheidungen gleichzeitig entstehen. Außerdem musste nachvollziehbar bleiben, was die KI verarbeitet und wie Nutzer Ergebnisse verändern können.
    Mein Vorgehen
    Ich strukturierte den Ablauf als verständlichen End-to-End-Workflow. Eingaben, Systemreaktionen, KI-Zustände und Review-Schritte wurden klar voneinander getrennt. Ergebnisse blieben editierbar und kontrollierbar.
    Wirkung
    Aus einem technisch komplexen Prozess entstand eine nachvollziehbare Nutzerführung mit klaren Schritten, transparenten Systemzuständen und einer realistischen Grundlage für die Frontend-Umsetzung.
  2. Situation
    In einer datenintensiven Fachanwendung mussten Nutzer Kartenebenen, Filter, Darstellungsoptionen und Geodaten miteinander kombinieren.
    Problem
    Die fachliche Komplexität durfte nicht verloren gehen. Gleichzeitig musste das System auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen verständlich und bedienbar bleiben.
    Mein Vorgehen
    Ich analysierte die wichtigsten Nutzeraufgaben, priorisierte Informationen und entwickelte eine responsive Interaktionslogik. Filter, Layer-Steuerung und Karteninteraktion wurden kontextbezogen strukturiert.
    Wirkung
    Komplexe Funktionen wurden übersichtlicher zugänglich und konnten bereits während der Konzeption hinsichtlich technischer Machbarkeit bewertet werden.
  3. Situation
    Mehrere digitale Oberflächen benötigten konsistente Farben, Abstände, Komponenten, Zustände und Verhaltensregeln.
    Problem
    Nicht ausreichend systematisierte Designentscheidungen führten zu Inkonsistenzen und erhöhtem Abstimmungsaufwand.
    Mein Vorgehen
    Ich strukturierte Variablen, semantische Tokens, Komponentenvarianten und Zustände so, dass die Logik in Figma und komponentenbasierten Frontend-Systemen nachvollziehbar blieb.
    Wirkung
    Das Designsystem schuf eine gemeinsame Sprache zwischen Design und Engineering und eine skalierbare Grundlage für weitere Produktfunktionen.

Berufliche Entwicklung

Meine Entwicklung: von visueller Kommunikation zu ganzheitlichem Product Design.

  1. 2025–2026

    DEEP CONTENT GmbH, heise group

    Senior UX/UI Designerin

    KI-Produkte und frontend-nahe Produktentwicklung

    Konzeption und Gestaltung generativer KI-Produkte mit Fokus auf Nutzerführung, Funktionslogik, Prototyping und die strukturierte Übersetzung komplexer Anforderungen in verständliche Produktlösungen.

    • generative KI
    • B2B-Produkte
    • Product Workflows
    • Figma
    • Vue.js
    • Designsysteme
    • Zusammenarbeit mit Product und Engineering
  2. 2021–2025

    CISS TDI GmbH

    UX/UI Designerin und Frontend-Entwicklerin

    Konzeption und Entwicklung digitaler Fachanwendungen im Geodaten-Umfeld. Übersetzung komplexer Daten-, Filter- und Kartenprozesse in verständliche und responsive Nutzeroberflächen.

    • Geoinformation
    • komplexe Fachanwendungen
    • Svelte und SvelteKit
    • JavaScript und TypeScript
    • Responsive Design
    • Accessibility
    • technische Zusammenarbeit
  3. 2021–2022

    Selbstständigkeit

    UX/UI Design, Webentwicklung und visuelle Kommunikation

  4. 2018–2020

    Fraunhofer FOKUS

    UX/UI, Frontend und technische Kommunikation

    Gestaltung und frontend-nahe Umsetzung digitaler Interfaces sowie verständliche Aufbereitung komplexer Forschungs- und Technologiethemen.

  5. 2013–2017

    BP Mediawork im Auftrag für Axel Springer

    Digital Designerin für redaktionelle und digitale Inhalte

  6. 2007–2010

    New Media Supporters Operatoring GmbH

    Webdesign und Animation

Ausbildung und Studium

Gestaltung, Technologie und Produktmanagement.

2026

Produkt Management mit KI in der IT

neuefische GmbH · SPICED Academy

Zertifikat: Product Management mit KI

  • Product Discovery
  • Produktvision und Produktstrategie
  • User Research
  • Markt- und Wettbewerbsanalyse
  • MVP-Entwicklung
  • Priorisierung
  • Product Roadmaps
  • OKRs und KPIs
  • Stakeholder Management
  • Scrum und Kanban
  • Produktanalyse
  • Go-to-Market
  • KI-gestützte Produktentwicklung
  • Risikomanagement
  1. 2022

    Master of Engineering

    Druck- und Medientechnik

    Berliner Hochschule für Technik · Fachbereich Medien und Informatik

    Forschung und Entwicklung im Medienbereich

  2. 2017

    Bachelor of Engineering

    Druck- und Medientechnik

    Berliner Hochschule für Technik · Fachbereich Medien und Informatik

    Digitale Medien und interaktives Design

  3. 2009

    Staatlich geprüfte Gestaltungstechnische Assistentin

    Schwerpunkt Medien und Kommunikation

Kompetenzen

Was ich in ein Produktteam einbringe.

  • Product Thinking

    • Problem Framing
    • Product Discovery
    • Anforderungsanalyse
    • Product Vision
    • Value Proposition
    • MVP-Konzeption
    • Priorisierung
    • Roadmaps
    • OKRs und KPIs
    • Stakeholder Management
  • UX Research und Konzeption

    • Nutzerinterviews
    • Workshops
    • Umfragen
    • Personas
    • Nutzungsszenarien
    • Informationsarchitektur
    • User Flows
    • Usability Testing
    • iterative Validierung
  • Interaction und UI Design

    • komplexe Workflows
    • datenintensive Fachanwendungen
    • responsive Interfaces
    • Prototyping
    • Zustände und Systemfeedback
    • barrierearme Nutzerführung
    • WCAG 2.2
  • AI Product Design

    • KI-gestützte Workflows
    • Prompt-basierte Produktinteraktionen
    • editierbare KI-Ergebnisse
    • Human-in-the-Loop
    • transparente Systemzustände
  • Design Systems

    • Figma Variables
    • Design Tokens
    • semantische Tokens
    • Komponenten
    • Varianten
    • States
    • Storybook
    • Atomic Design
    • Light und Dark Mode
  • Frontend und Engineering

    • HTML · CSS · SCSS
    • JavaScript · TypeScript
    • Vue.js
    • Svelte · SvelteKit
    • Tailwind CSS
    • Git
    • komponentenbasierte Entwicklung

Zusammenarbeit

Wie ich in Produktteams arbeite.

  1. Schnell im Verständnis

    Ich arbeite mich strukturiert in neue Fachgebiete, Geschäftsprozesse und technische Zusammenhänge ein.

  2. Klar in der Struktur

    Ich zerlege komplexe Probleme in nachvollziehbare Entscheidungen, Abläufe und Produktbausteine.

  3. Nah an der Umsetzung

    Ich berücksichtige technische Machbarkeit bereits während der Konzeption.

  4. Offen in der Zusammenarbeit

    Ich teile Ideen früh, hole Feedback ein und entwickle Lösungen iterativ mit Product und Engineering.

  5. Anspruchsvoll in der Qualität

    Ich achte auf verständliche Interaktionen, konsistente Systeme, Accessibility und belastbare Details.

Sprachen

  • Deutsch Fließend in Wort und Schrift
  • Russisch Fließend in Wort und Schrift
  • Englisch Gut
  • Belarussisch Gut
  • Ukrainisch Gut
  • Georgisch A1

Komplexität ist kein Hindernis. Sie braucht die richtige Struktur.

Ich freue mich auf den Austausch über anspruchsvolle digitale Produkte, KI-gestützte Anwendungen, komplexe B2B-Plattformen und die Zusammenarbeit zwischen Product, Design und Engineering.

Name
Anna Fadeeva
Rolle
Senior Product Designer · Berlin